Community Life Risikolebensversicherung Testsieger in der Ökotest 8/2015

Die Zeitschrift Ökotest hat in ihrer aktuellen Ausgabe 08/2015 einen Test von 60 Risikolebensversicherungen veröffentlicht. Getestet wurde in erster Linie der Preis, auch die Leistungen gingen in einem gewissen Umfang in die Bewertung ein. In dem umfangreichen Marktvergleich wird eine große Spanne der Beiträge deutlich. Das Sparpotential zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter liegt teilweise deutlich über 50 Prozent. Besonders positiv auf sich aufmerksam machten die beiden Unternehmen Community Life sowie die Stuttgarter, die durchgängig Top-Noten erhielten.

Grüner Haken - Test bestandenInsgesamt standen 60 Versicherer auf dem Prüfstand. Sie wurden für acht Modelfälle durchleuchtet, so dass die Resultate für eine breite Zielgruppe stehen. Sowohl Menschen aus kaufmännischen Berufen als auch Handwerker werden durch den Risikolebensversicherungs Test der Ökotest erfasst. Die 30- beziehungsweise 40-jährigen Musterkunden sollten für den Todesfall mit 250.000 beziehungsweise 300.000 Euro abgesichert werden. Die Laufzeit betrug für die jüngere Zielgruppe 25 und für die älteren Versicherungsnehmer 15 Jahre.

Risikolebensversicherung Test: Jedes neunte Angebot ist sehr gut

Nicht alle Unternehmen waren allerdings zu einer Auskunft der relevanten Daten bereit, so dass die Ökotest letztendlich nur 328 der 480 möglichen Angebote berücksichtigte. Davon waren 37 Produkte für die verschiedenen Modellfälle hervorragend – etwa jedes neunte Angebot ist somit sehr gut. Rundum positiv wurde vor allem die Community Life beurteilt, die in allen acht Fällen für ihr Angebot Protect ausgezeichnet wurde. Durch diese durchgehend sehr gute Benotung geht die Community Life als Testsieger hervor. Ähnlich überzeugen konnte auch der Tarif T20 der Stuttgarter. Nur in einem Modellfall verpasste das Unternehmen die Bestbewertung, so dass insgesamt sieben Mal eine sehr gute Note zu Buche stand.

Darüber hinaus waren drei weitere Unternehmen jeweils vier Mal vorn vertreten. Dazu gehört auch die Europa (E-T2-Premium), die zuletzt schon als Testsieger bei der Zeitschrift Finanztest und dem Deutschen Institut für Service-Qualität positiv aufgefallen waar. Auch My Life (RNL+) sowie Huk 24 (WP24) zählten vier Mal zu den sehr gut bewerteten Unternehmen.

Viele Direktversicherer sind besonders günstig

Auffällig ist, dass vor allem die Direktversicherer in einem guten Licht erscheinen. Anders als bei Filialbetrieben beschränken sich Abwicklung und Beratung nur auf das Internet oder das Telefon. Dieser geringere Aufwand des Versicherers macht sich für den Kunden in der Regel durch geringere Prämien bezahlt. Und je günstiger ein Angebot ausfiel, desto empfehlenswerter ist es nach Einschätzung der Ökotest.
Bei ihrem Test legten die Verbraucherschützer ein enormes Preisgefälle offen. So kann ein 30-jähriger kaufmännischer Angestellter als Nichtraucher für unter 200 Euro im Jahr versichert werden. Für das teuerste Angebot müsste er jedoch 419 Euro bezahlen. Mit einem Vergleich lassen sich die Kosten also teilweise um deutlich mehr als die Hälfte reduzieren. Besonders gesundheitsbewusste Menschen können darüber hinaus ebenso von Rabatten profitieren wie Familienväter und Mütter.

Leistungen der Risikolebensversicherung müssen stimmen

Dabei dürfen allerdings auch die Leistungen nicht aus dem Auge gelassen werden, die bei der Ökotest eher an zweiter Stelle standen. Das wird unter anderem dadurch deutlich, dass etliche getestete Angebote keine Nachversicherungsgarantie enthalten. Mit einer entsprechenden Klausel können Kunden auf eine veränderte Lebenssituation reagieren und ihren Vertrag etwa nach einer Heirat oder einem Immobilienkauf ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen. Auch die Stuttgarter, die in dem Test sehr positiv bewertet wird, bietet in diesem Bereich keinen umfassenden Schutz. Stattdessen ist die Garantie bis zu einer Summe von 250.000 Euro begrenzt, was in keinem der acht Modellfälle ausreichte. Da auch einige scheinbar unbegrenzte Angebote nicht wie gewünscht erhöht werden können, rät die Ökotest dazu, die Versicherungssumme von Beginn hoch genug anzusetzen. Als Maßstab gelten fünf Bruttojahreseinkommen.
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